Leiterwochenende 2011

Seit einigen Jahren fahren wir mit dem Stamm Rhede nur noch jedes zweite Jahr mit dem ganzen Stamm ins Sommerlager. So haben wir die Gelegenheit dieses Jahr genutzt, um den alljährlichen Leiterspaßtag zu einem ganzen Wochenende zu verlängern. Am Freitag brachen wir also mit 14 Leitern der DPSG- Rhede auf nach Xanten um dort einmal ein Zeltlager mit Programm für Leiter zu genießen.
Am Abend ging es auch gleich los mit einem bayrischen Abend. Bei Weißbier, Haxen und Würscht`l stimmten wir uns zünftig auf das Wochenende ein. Morgens schliefen wir dann erst einmal in Ruhe aus, da ja keine Kinder mit Topfdeckeln und Kellen bewaffnet über den Platz zogen. Gegen Mittag war der nächste Programmpunkt das Bosseln.

Hierbei werfen 2 Teams eine breite Holzscheibe vor sich her und versuchen dabei jeweils weiter zu kommen als das andere Team. Um den Schwierigkeitsgrad stetig zu erhöhen wird nach jedem Durchgang und bei jedem verlassen des Wegs ein Schnäpschen getrunken. Dazu gibt es natürlich stetig das obligatorische Pils, damit sich die Nicht-Wurfhand nicht langweilt. Zurück am Platz entschied sich ein Teil der Gruppe noch für ein spontanes Bad im Platz-eigenen Löschwasserteich. Und das war bei läppischen 17° C.für alle Beteiligten natürlich enorm erfrischend. Darauf folgte ein gemütlicher Grillabend mit einem Gesangsspiel, dessen erweiterte Liederauswahl auch nur in einem Leiterlager genutzt werden sollte.

Am Sonntag regnete es zwar fast den ganzen Tag heftig, doch die Stimmung lies sich dadurch nicht drücken. Da nach dem Frühstück sowieso Wasserski auf dem Plan stand wurde das Programm nicht besonders eingeschränkt. So brachen wir also auf zur nahegelegenen Xantener Südsee, wo es nach einer kurzen Einführung direkt auf das, bzw. in vielen Fällen erst ein paar mal ins Wasser ging.


Da wir alle mit Neoprenanzügen ausgestattet wurden, machten auch am Sonntag die eher mäßigen Temperaturen niemandem etwas aus. Zur Überraschung aller, lernte man das Fahren sehr schnell. So kam es, dass nach der dritten Runde schon viele auf dem Wasser unterwegs waren. Später hatten wir noch die Möglichkeit von Wasserski auf diverses andere Material zu wechseln und die Bahn wurde von 25 auf 30 km/h beschleunigt. So hatten auch diejenigen die nicht gefahren sind, weiterhin viel Spaß an Bauchlandungen und Notwasserungen.
Ausgehungert wollten wir dann doch irgendwann noch irgendwo in Xanten einen Happen essen. Gelandet sind wir schließlich in einem Restaurant, dessen Zielgruppe wir wohl nicht entsprachen, aber das wirklich gute Pizza und Pasta verkaufte. Nach der wohl nobelsten Speisung in der Zeltlagergeschichte der DPSG-Rhede kehrten wir zurück auf den Platz wo wir uns den Rest die Zeit bis spät in die Nacht mit Spielen und Spaßgetränken vertrieben. Am Montag hieß es dann nach langem ausschlafen und einem ausgedehntem Frühstück nur noch aufräumen und auf den Heimweg machen. Am Ende waren sich alle einig, dass das schlechte Wetter der Stimmung keinen Abbruch getan hat und das es auf jeden Fall ein netter Kontrast zu den üblichen Zeltlagern war.





